35 Mio.
Projektkosten
90 Min.
Funktionserhalt
200'000
Pendler*innen täglich

Im Rahmen des Ausbaus des Bahnhofs Bern und in Abstimmung des Projektes «Ausbau Publikumsanlage Bahnhof Bern» (kurz APBB) wird die Perronhalle umfassend erneuert. Veraltete technische Anlagen aus dem Jahr 1974 werden durch moderne, multifunktionale Steuerschränke ersetzt, welche die Beleuchtung, Akustik und Kundeninformation mit Energie versorgen. Die Lösung verbessert Sicherheit, Wartungsfreundlichkeit und wertet die Perronhalle mit den ansprechenden Perrondecken zugleich optisch auf.

Im Rahmen des mehrjährigen Ausbaus des Bahnhofs Bern wird auch die Perronhalle erneuert. Die bestehende Halle stammt aus dem Jahr 1974 und entspricht sowohl technisch als auch gestalterisch nicht mehr den heutigen Anforderungen. Insbesondere die betrieblich relevanten Anlagen wie Beleuchtung, Lautsprecher und weitere Infrastrukturelemente haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht.

  • Ersatz der bestehenden technischen Anlagen und Aktualisierung auf den neusten Stand der Technik
  • Erhöhung der Sicherheit für die Reisenden
  • Verbesserung der Betriebssicherheit
  • Vereinfachung von Wartungs- und Unterhaltsarbeiten
  • Hellere Beleuchtung
  • Verbesserte Akustik
  • Optische Aufwertung der Perronhalle durch Integration neuer Elemente

Die Perronhalle wird mit neuen Steuerschränken für die Energieversorgung von Beleuchtung, Akustik und weiteren technischen sowie Kommunikationsanlagen ausgestattet. Damit werden die Versorgungssysteme auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Dank einer speziellen Hängevorrichtung werden die Schränke sicher an der Decke der Perronhalle befestigt. Über den Perrons montierte Deckensegel (Zwischendecke) verdecken die technischen Installationen und werten die Halle optisch auf.

Diese Lösung ermöglicht den Substanzerhalt beziehungsweise den 1:1-Ersatz der bestehenden Kundeninformationselemente und integriert gleichzeitig neue Anlagen für Beleuchtung und Akustik.

Pro Perron werden je zwei Telekommunikationsschränke und je zwei Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen zur Versorgung von Lichtgruppen, Uhren, Kameras, Notlichtgruppen usw. gefertigt und an der Decke der Halle montiert.

Insgesamt werden sechs Perrons mit diesen neuen Schrankkombinationen ausgerüstet.

Dank der begehbaren Zwischendecke können Wartungs- und Unterhaltsarbeiten wie der Austausch von Leuchten oder Lautsprechern von oben durchgeführt werden. Dadurch wird kein Platz auf dem Perron beansprucht und vor allem keine Gleissperrung benötigt – Zugausfälle für die Reisenden können so vermieden werden.

  1. Weniger Zuglärm, besseres Licht und mehr Sicherheit
  2. Brandgeschützte Schränke für 90 Min.
  3. Hochmoderne Lichtsteuerung
  4. Spezielle Hängevorrichtung
  5. Für den Unterhalt ist keine Gleissperrung notwendig
So sieht der fertige Perron mit der neuen Perrondecke aus
«Zuverlässigkeit bildet die Grundlage für ein erfolgreiches Projekt, während Flexibilität die Anpassung an wechselnde Anforderungen ermöglicht. Fundiertes Know-how sichert den nachhaltigen Erfolg – genau das schätzen wir an Bürki Electric.»
Adrian Kocher, Planwärk AG
Kunde
Schweizerische Bundesbahnen AG
Objekt
Perronhalle Bahnhof Bern
Anlage
Telekommunikations- schränke und Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen
Lieferumfang

  • Insgesamt 24 Steuerschränke.
    Pro Perron je:
    – Zwei Telekommunikationsschränke (TC1 & TC2)
    mit jeweils einem 19″-Rack
    – Zwei Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen (TA1 & TA2)
    zur Versorgung von Lichtgruppen, Uhren, Kameras, Notlichtgruppen usw.

Ausführungsdetails

  • Brandschutzschrank EI90 von Swibox (siehe Fachartikel)

Referenzperson

Adrian Kocher, Planwärk AG

Links

www.planwaerk.ch
zukunftbahnhofbern.ch
www.swibox.ch

Zukunft Bahnhof Bern ist eines der grössten Bahninfrastrukturprojekte der Schweiz und hat zum Ziel, den Bahnhof Bern langfristig leistungsfähig, sicher und kundenfreundlich zu machen. Aufgrund stark steigender Passagierzahlen stiess der bestehende Bahnhof räumlich und betrieblich an seine Grenzen, weshalb ein umfassender Ausbau notwendig wurde.

Kern des Projekts ist der Bau eines neuen unterirdischen Bahnhofs für die RBS, der den heutigen oberirdischen Endbahnhof ersetzt und deutlich mehr Kapazität schafft. Ergänzend dazu werden neue und breitere Personenunterführungen erstellt, Perrons verlängert und technische Anlagen erneuert, um die Personenströme besser zu verteilen und die Sicherheit zu erhöhen. Auch die Perronhalle wird schrittweise modernisiert, sowohl funktional als auch architektonisch.

Ein zentrales Merkmal des Projekts ist, dass der Bahnbetrieb während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten bleibt, was hohe Anforderungen an Planung, Logistik und Bauabläufe stellt. Die Umsetzung erfolgt deshalb etappenweise über mehrere Jahre hinweg.

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